Was kostet die Planung?
Ab CHF 800 für eine Reise mit einem Ziel und einem Haus, bis etwa CHF 2000, wenn mehrere Stationen zusammenkommen. Den genauen Preis nenne ich nach dem ersten Gespräch, bevor ich anfange, und er ändert sich danach nicht mehr. Die erste Rückmeldung auf Eure Anfrage und das Gespräch selbst kosten nichts.
Zahle ich über Dich mehr, als wenn ich selbst buche?
Ja, um das Honorar. Ich sage das lieber deutlich, als es zu verstecken.
Der Hotelpreis ist derselbe: Ich arbeite mit den Raten, die Ihr auch direkt bekommt, und ich schlage nichts darauf. Bucht Ihr über mich, zahlt mir das Haus eine Provision aus seiner Marge. An Eurem Preis ändert das nichts.
Was Ihr dafür bekommt, ist die Zeit, die Ihr nicht mit Suchen verbringt, und eine Auswahl von jemandem, der Hotels von innen kennt. Bei einer Reise für CHF 15’000 sind CHF 800 etwa fünf Prozent. Ob das der richtige Tausch ist, entscheidet Ihr. Bei einer Reise für CHF 3’000 sage ich Euch von mir aus, dass er es nicht ist.
Bekommst Du Provision von Hotels?
Ja, bei einem Teil der Buchungen. Sie stammt aus der Marge des Hauses und kommt nicht auf Euren Preis obendrauf.
Der grössere Teil meines Einkommens ist aber das Honorar, und das ist fällig, ob Ihr am Ende bucht oder nicht. Deshalb habe ich keinen Anreiz, auf eine Buchung hinzuarbeiten, die Euch nichts bringt.
Weil die Frage berechtigt ist: Ihr könnt mich zu jedem Haus auf Eurer Liste fragen, ob es provisioniert ist. Ich sage es Euch. Manche der besten Häuser zahlen überhaupt nichts, und die stehen trotzdem auf der Liste.
Bekomme ich das Honorar zurück, wenn ich am Ende nicht buche?
Nein. Bezahlt wird die Planung, und die habt Ihr dann bekommen: die Shortlist, die Begründungen, die Abklärungen mit den Häusern. Das behaltet Ihr, auch wenn Ihr Euch gegen die Reise entscheidet oder woanders bucht.
An wen bezahle ich die Reise selbst?
Direkt an das Hotel oder über die Buchungsplattform, über die ich reserviere, nie an mich. Ich reserviere auf Euren Namen. Ich nehme keine Kundengelder entgegen und benutze für Eure Buchung keine eigene Karte.
Das hält die Verhältnisse klar: Der Vertrag über die Übernachtung besteht zwischen Euch und dem Hotel, und Eure Buchung hängt nicht an meinem Konto.
Warum sollte ich dafür zahlen? Ich kann auch selbst suchen.
Könnt Ihr, und bei vielen Reisen solltet Ihr es auch. Selbst zu buchen ist richtig, wenn Ihr das Ziel kennt, das Haus kennt und die Reise überschaubar ist.
Es wird teuer, wenn Ihr die falsche Zimmerkategorie bucht, weil auf den Bildern eine andere zu sehen war. Wenn zwei Häuser gleich aussehen und eines seit vier Jahren nicht renoviert wurde. Wenn eine Reihenfolge von Stationen auf dem Papier funktioniert und in der Praxis drei Transfertage kostet. Genau da liegt die Arbeit, für die Ihr mich bezahlt.
Was brauchst Du von mir, um anzufangen?
Für die erste Rückmeldung: wohin es gehen soll oder wie sich die Reise anfühlen soll, und ungefähr wann. Mehr nicht.
Im Gespräch wird es konkreter, und der nützlichste Punkt ist der, den kaum jemand von selbst nennt: was Ihr auf keinen Fall wollt. Zu wissen, was jemand nicht will, schliesst schneller aus als jede Wunschliste.
Wie lange dauert die Planung?
Die erste Rückmeldung kommt innerhalb von 48 Stunden. Eine Shortlist braucht danach in der Regel wenige Tage, bei mehreren Stationen entsprechend länger.
Wie früh soll ich anfragen?
Je früher, desto grösser die Auswahl, besonders bei den wenigen Häusern, die für ein bestimmtes Anliegen wirklich passen. Für eine Fernreise in der Hochsaison sind vier bis sechs Monate realistisch, für Weihnachten und Neujahr ist ein Jahr keine Übertreibung.
Kurzfristig geht auch, dann bestimmt aber die Verfügbarkeit die Auswahl und nicht mehr die Eignung.
Und wenn mir keine Deiner Empfehlungen gefällt?
Dann habe ich die Aufgabe nicht gelöst und wir gehen eine Runde weiter, ohne zusätzliche Kosten. Genau dafür steht bei jeder Empfehlung die Begründung da: Ihr seht, welche Annahme ich getroffen habe, und könnt sagen, welche falsch war. Das ist schneller, als noch dreissig Hotels anzuschauen.
Was passiert, wenn vor Ort etwas nicht stimmt?
Ihr meldet Euch bei mir, und ich wende mich an das Haus. Ich habe die Buchung gemacht und den Kontakt, das ist eine andere Ausgangslage als eine Beschwerde an der Rezeption.
Garantieren kann ich nichts, und ich verspreche keine Erreichbarkeit rund um die Uhr. Was ich verspreche, halte ich.
Bist Du ein Reisebüro?
Nein. Ich bin ein Einzelunternehmen und vermittle einzelne Reiseleistungen an die jeweiligen Anbieter. Ich trete nicht als Veranstalter auf und stelle keine Pauschalreisen im eigenen Namen zusammen. Die Verträge über Übernachtung und andere Leistungen bestehen zwischen Euch und dem jeweiligen Anbieter.
Wie viele Kunden hattest Du schon?
Wenige. Ich baue das gerade auf, neben meinem Beruf, und ich schreibe das lieber hin, als es später erklären zu müssen.
Was ich mitbringe, ist nicht eine Kundenliste, sondern ein Hotellerie-Hintergrund und vierundzwanzig bereiste Länder. Was ich nicht mitbringe, sind zwanzig Jahre Beziehungen zu Häusern rund um die Welt. Wenn Ihr das braucht, seid Ihr bei einer grossen Agentur besser aufgehoben, und das sage ich Euch auch, statt Euch etwas anderes zu verkaufen.
Buchst Du auch Flüge?
Ich stelle keine Flugtickets aus. Bei der Wahl der Verbindung berate ich gerne, gerade wenn Umsteigezeiten oder Ankunftszeiten die Reise merklich verändern. Gebucht wird der Flug von Euch oder über einen darauf spezialisierten Anbieter.
Arbeitest Du nur mit Luxushotels?
Nein, aber mit Häusern, bei denen die Auswahl einen Unterschied macht. Das können kleine, sehr gute Häuser mit dreissig Zimmern sein und nicht nur grosse Namen. Unterhalb eines gewissen Rahmens lohnt sich meine Arbeit für Euch nicht, und dann sage ich das.
Planst Du auch Reisen für Familien oder Gruppen?
Der Schwerpunkt liegt auf Reisen zu zweit, weil dort die Hotelwahl am meisten ausmacht. Fragt trotzdem an. Wenn ich der Richtige dafür bin, sage ich zu, und wenn nicht, sage ich das ebenfalls.
Was, wenn ich an einen Ort will, an dem Du nie warst?
Das ist der Normalfall. Ich war in vierundzwanzig Ländern, nicht in hundertneunzig.
Selbst dort gewesen zu sein hilft bei Entfernungen und beim Gefühl für einen Ort. Beides sage ich Euch offen, wenn es mir fehlt. Ein Haus zu beurteilen ist etwas anderes: Da zählt, welche Fragen man stellt und ob man die Antworten einordnen kann, und das gilt überall gleich. Wenn ich für ein Ziel trotzdem nicht der Richtige bin, sage ich es und verweise weiter.
Frage nicht dabei? Schreibt sie mir an fabian@fabianreptsis.ch, dann steht sie beim nächsten Mal hier.
Nächster Schritt
Sagt mir, wohin es gehen soll.
Unverbindlich und kostenlos. Antwort innerhalb von 48 Stunden, auch wenn sie lautet, dass das Budget für diese Reise nicht reicht.